Wir realisieren Anlagen für den 3D-Druck mit Robotern.
Von Robotik und Extrusion über Prozesssteuerung und Materialhandling bis zur digitalen Bahnplanung: Wir entwickeln komplette Anlagenlösungen für industrielle additive Fertigung.
Industrieller 3D-Druck mit Robotern
Wir realisieren komplette Anlagen für additive Fertigungsprozesse mit Industrierobotern – von Extrusion und Temperaturführung über Materialversorgung bis zu Automation und P3D Bahnplanung.
Jede Anlage wird auf Bauteil, Werkstoff, Arbeitsraum und Fertigungsstrategie abgestimmt.
Mehr als ein Extruder am Roboter
Eine industrielle additive Anlage entsteht durch das abgestimmte Zusammenspiel aus Robotik, Materialauftrag, Temperaturregelung, Prozessperipherie und Steuerung.
Deshalb betrachten wir P3D Hardware als vollständiges Fertigungssystem und nicht als lose Zusammenstellung einzelner Komponenten.
Robotik, Extrusion, Zusatzachsen, Automation und P3D Slicer werden bereits bei der Anlagenkonzeption gemeinsam berücksichtigt.
Die Komponenten der P3D Anlage
Robotik, Extrusion, Thermomanagement, Materialversorgung und Automatisierung werden zu einer industriellen Fertigungsanlage integriert.
KUKA Robotik
Hochgenau vermessener Industrieroboter als Bewegungsplattform für den additiven Prozess.
KRC5 Steuerung
Industrielle Bewegungssteuerung für Roboter, Zusatzachsen und Kommunikation.
Schneckenextruder
Extrusionstechnik für großformatigen Materialauftrag und technische Werkstoffe.
Thermomanagement
Wasser- und Luftkühlung für kontrollierte Temperaturbedingungen im Fertigungsprozess.
Beheizte Bauplattform
Modular aufgebaute und separat regelbare Heizbereiche für die additive Fertigung.
Materialversorgung
Materialbereitstellung passend zu Werkstoff, Extruder und Dauer des Fertigungsprozesses.
Schneckenextruder für großformatigen Materialauftrag
Die Extrusionseinheit bildet das zentrale Prozesswerkzeug der additiven Roboteranlage.
Die dargestellte Konfiguration ermöglicht Verarbeitungstemperaturen bis 500 °C und ist für geeignete technische Thermoplaste ausgelegt.
Extruder, Kühlung, Materialversorgung und Roboterbewegung werden als gemeinsamer Prozess ausgelegt.
Sechs Achsen für freie Werkzeugorientierung
Der Industrieroboter erweitert den additiven Fertigungsprozess weit über klassische kartesische Drucksysteme hinaus.
Die dargestellte Systemkonfiguration basiert auf KUKA Robotik mit KRC5 Steuerung.
Die freie Orientierung des Prozesswerkzeugs ermöglicht mehrachsige und nicht-planare Fertigungsstrategien.
Vermessene Kinematik
Die reale Roboterkinematik wird für präzise additive Bewegungen berücksichtigt.
Freie Werkzeugorientierung
Die Prozessrichtung kann entlang der Bauteilgeometrie verändert werden.
Zusatzachsen
Rail, Rundtisch und Schwenkachsen können Arbeitsraum und Freiheitsgrade erweitern.
Temperaturführung für stabile additive Prozesse
Extruder, Bauplattform und frisch aufgetragenes Material benötigen unterschiedliche thermische Bedingungen.
Wasserkühlung
Ein eigener Kühlkreislauf stabilisiert die thermischen Bedingungen des Extruders.
Luftkühlung
Das frisch aufgetragene Material kann gezielt während des Schichtaufbaus gekühlt werden.
Beheizte Plattform
Getrennte Heizzonen ermöglichen eine an Werkstoff und Prozess angepasste Temperaturführung.
Beckhoff Steuerung und komplette Anlagenintegration
Der additive Prozess benötigt neben der Robotersteuerung eine eigenständige Steuerung für die Prozessperipherie.
Beckhoff Automation übernimmt I/O-Signale, Temperaturregelung und die Kommunikation mit den einzelnen Anlagenkomponenten.
Robotersteuerung, Prozessperipherie, HMI und Software werden zu einer gemeinsamen industriellen Anlagenarchitektur verbunden.
Hardware und digitale Bahnplanung als ein Prozess
Die reale Roboteranlage und die digitalen Werkzeugwege müssen technisch zusammenpassen.
P3D Slicer erzeugt additive Werkzeugwege für Roboter und mehrachsige Fertigungssysteme.
Werkzeugorientierung, Roboterachsen und mögliche Zusatzachsen können bereits bei der digitalen Prozessvorbereitung berücksichtigt werden.
Additive Fertigung mit SIKA Material
Das gezeigte Bauteil demonstriert den additiven Materialauftrag mit einem SIKA Werkstoff.
Der Fertigungsprozess zeigt den schichtweisen Aufbau einer größeren Geometrie mit digital vorgegebenen Werkzeugwegen.
Materialauftrag, Bahnplanung und Prozessparameter werden dabei auf Werkstoff und Anwendung abgestimmt.
Technische Daten der P3D Hardware
Die konkrete Anlage wird abhängig von Werkstoff, Bauteil, Arbeitsraum und Fertigungsstrategie ausgelegt.
Ihre additive Roboteranlage aus einer Hand
Wir unterstützen bei Anlagenkonzept, Robotik, Extrusion, Prozessperipherie, Automation, P3D Slicer, Integration und Inbetriebnahme.
